Navigation der EU-Richtlinie über die Produkthaftung (PLD) mit SBOM
19.11.2024
Interlynk

Zwischen 1957 und 1962 wurden mehr als 10.000 Babys mit körperlichen Anomalien geboren, die durch das Medikament Thalidomide verursacht wurden. Daraus resultierten strengere Vorschriften für die Genehmigung neuer Medikamente und Impfstoffe, die bis heute in Kraft sind.
Nach der Thalidomid-Katastrophe führte die Europäische Kommission die Richtlinie über die Produkthaftung (PLD) als Eckpfeiler des Verbraucherschutzes ein. Diese Richtlinie stellt sicher, dass Personen, die durch fehlerhafte Produkte geschädigt werden, Anspruch auf Entschädigung haben.
Die jüngsten Aktualisierungen der PLD zielen darauf ab, ihren Anwendungsbereich zu modernisieren, um Herausforderungen zu bewältigen, die durch aufkommende Technologien entstehen, und die Hersteller digitaler Produkte für potenzielle Schäden verantwortlich zu machen, ganz ähnlich wie die physischen Auswirkungen von Thalidomide. Dies unterstreicht die Notwendigkeit für Unternehmen, insbesondere im digitalen Sektor, die Auswirkungen zu verstehen und proaktiv zu reagieren.